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Projekte | Projects
2010
Naked Eye
Installationsansicht, Kunstraum Bernsteiner 2010
Foto: Michael Goldgruber
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Naked Eye
In ihrer Einzelausstellung Naked Eye im Kunstraum Bernsteiner beschäftigt sich Sylvia Eckermann mit dem Dispositiv Ausstellung und seinen Narrativen. Ihre kritische Auseinandersetzung im White Cube des Wiener Ausstellungsraums reflektiert dies im doppelten Sinn des Wortes: Sie verwendet reflektierende Materialien, die sie künstlerisch auflädt, um die Beziehungen zwischen den Codes künstlerischer Ausdrucksformen auszuleuchten. In ihrer materiellen und immateriellen Präsenz bewegt sich Eckermanns Arbeit zwischen den Ebenen der visuellen, sprachlichen, installativen, materiellen und klanglichen Objekte. Die Künstlerin thematisiert sowohl die Autonomie als auch die Flüchtigkeit des Kunstwerks gerade indem sie die künstlerischen Ausdrucksformen (Bewegt-) Bild, Installation, Farbe und Text ineinander verschwimmen lässt.
Naked Eye verweigert sich somit einer vordefinierten Interpretation und erscheint vielmehr als eine künstlerische Methode der Untersuchung, in der Licht und Objekte vielfältige und stets subjektive Formen von Sichtbarkeit schaffen. Das Narrativ Ausstellung als Text-Raum der Kunst wird in fliesende und flüchtige Wahrnehmungen gespalten, die das der Kunst inhärente Potential offenbaren, den Betrachter in ganz individueller Weise zu inspirieren.
Die "Rede" im Zitat Alfred Adlers, das den textlichen Aspekt der Arbeit bildet, könnte sich hier auf die Kunst umdeuten lassen: "Wenn Ihnen das, was der Patient sagt, widersprüchig und verwirrend vorkommt, dann schließen Sie die Ohren und öffnen Sie weit die Augen. Schauen Sie ihm genau beim Reden zu, und Sie werden auf einmal ganz genau verstehen, was er Ihnen nicht sagt." .
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2009 - 2010
The Trend Is Your Friend!
Installationsansicht, MKL | Kunsthaus Graz 2009 |
The Trend Is Your Friend!
eine performative mediale Anordnung
MedienKunstLabor | KUNSTHAUS GRAZ 2009
Idee, Konzept, Artwork: Sylvia Eckermann
Konzept, Artistic Research, Text: Gerald Nestler
Sound architecture: Peter Szely
"The Trend Is Your Friend" ist eine performative mediale Anordnung. Die Installation nutzt ein reales Marktmodell, um der Frage nach unserem Verhalten in Bezug auf Trends nachzugehen.
Die Besucher werden selbst zu Akteuren, zu Händlern von Aufmerksamkeit und Wert innerhalb eines spielerischen Settings, das ihnen drei Szenarien für ihre Interaktion anbietet. Diese bilden gleichzeitig unsere Assets, das heisst Märkte, die gesellschaftlich relevante, emotionale Wertmassstäbe definieren, in jener Form der Kommunikation, die heute so allgegenwärtig scheint: dem Handel. Wie individuell sind die Entscheidungen? Wie sehr überlappen sie und bilden Trends?
Werden wir, indem wir Trends erkennen und auf sie setzen, Teil einer Ökonomisierung, die uns zwar Gewinn verspricht, uns aber gleichzeitig absorbiert? Wird jenes widerständige Individuum, das gegen den Trend setzt, gesellschaftlich ausgegrenzt? Ist also der Trend in einer wissensbasierten Gesellschaft nichts anderes als der berühmte "Orwellsche Große Bruder"? Eine neue, wenn auch komplexere Gleichförmigkeit der Kontrolle, die uns mit ihrer Hybris der Berechenbarkeit die Zukunft nimmt?
Die Installation "The Trend Is Your Friend" lädt uns ein, diese Fragen selbst durchzuspielen und mit unseren Sinnen in einen virtuellen Raum einzutauchen, während unsere Körper im Realen zurückbleiben.. weiter
Produziert von: MKL | KunsthausGraz
InKooperation mit: steirischer herbst
Institut für Elektronische Musik und Akustik (KUG) &
Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen (TU Graz)
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Breathe My Air
Visualising the Invisible in the Social Environment
Breathe My Air thematisiert konkrete Vorstellungen, Ideen und Gedanken zu den Begriffen Fortschritt, Veränderung und Utopie, die das heutige Leben mitbestimmen. Video-Aufnahmen von Gesprächen mit in Österreich und China wirkenden Künstlern, Kuratoren, Philosophen, Theoretikern sowie anderen Kunst- und Kulturschaffenden werden zu einem paradoxen Gespräch in Form einer audio-visuellen Installation montiert.
Die Proponenten aus Kunst, Philosophie und Kultur begegnen sich, diskutieren Geschichte, Zeit und Vorstellungen beider Kulturen, ohne sich jedoch physisch zu treffen. Ihre Beiträge werden von uns geschnitten und als zusammenhängende künstlerische Arbeit präsentiert... weiter
eARTS SHANGHAI 2010 media art festival
Dez 16 2009 - Jan 8 2010, "Mifan" VENUE_Room 208 Shenzen CN
Nov 8 - 26 2009 "Mifan" organised by ASAP kuratiert von Karel Dudesek
AnniArt Gallery, 798 Dashanzi Art District Beijing CN
2008 project launch at CPU:798 Beijing CN |

2008
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Im Neunten Himmel — oder das andere Ende Europas
Eine interaktive Rauminszenierung
Museum Stein, Minoritenplatz 4, 3504 Krems-Stein A, Sep 2008 - Sep 2009
3D-realtime system, Projektion, 5 Kanal-Audiosystem, goldene Spiegel, Interface+Plexiglassäule, Computer, Grösse: 4x4x2.5m
Im neunten Himmel basiert auf einem 3D-Echtzeitsystem, das in eine speziell konzipierte Rauminstallation eingebunden ist. Ein Medienkörper umfängt die Besucher wie eine dritte Haut, lässt sie partizipativ als Performer von Bild-, Klang-, und Erfahrungswelten ihren eigenen virtuellen Reflexionsraum erschaffen. Sie bewegen sich durch eine hypermediale Welt, deren Architektur und Klangraum nicht statisch, sondern Bewegung ist. Aus dieser synthetischen Landschaft erwachsen die zeitlosen Frage-stellungen zu Zentrum und Peripherie, zu kultureller Einbindung oder Ausgrenzung, zum Subjekt zwischen Identität, Konformität und Wandel. In dieser immersiven Umgebung erfahren Zeit, Raum und Schwerkraft eine Auflösung, die als Erweiterung unseres Erfahrungshorizonts erlebbar wird. weiter
Sylvia Eckermann: Konzept, Installation, Artwork, Gerald Nestler: Konzept, Researche, Peter Szely: Komposition
Doron Goldfarb: Programming, Josef Wienerroither:
zus. 3D-Objects, Voiceover: Eduard Wildner, Frederic Lion. |

2007
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Mirror Cells
UnrealMod für 3 UserInnen, 3 Projektionen, 8 Kanal Sound-System, Spiegel, Spanplatten, Größe: 10x5x5 Meter
Die begehbare Architektur ist ein sich nach oben verjüngender Raum mit 5 x 5 m Grundfläche, der vollständig verspiegelt ist. Der Besucher spiegelt sich in den raumfüllenden Reflexionen dreier kreisrunder Projektionen – man scheint zu schweben und wird gleichzeitig Teil der Virtualität... weiter
Komposition: Peter Szely, Progammierung: Doron Golfarb
, "Acting in Utopia" Sep 5 - Nov 11 2007 Landesgalerie Linz, Museumsstr. 14
curated by: Anna Karina Hofbauer & Dieter Buchhart
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2006
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plastic trade-off
Metaperformatives Spiel in Echtzeit / Intervention zu Börsenmärkten
plastic trade-off ist ein Kunstprojekt, das globale Börsenmärkte und damit das zentrale Element der globalen Ökonomie in Form einer Licht-Skulptur und eines Virtuellen Wissensraumes visualisiert.
Die Skulptur bezieht sich auf reale Orte und Vernetzungen, die sie in Echtzeit sichtbar macht und visualisiert damit eines der einflussreichsten und umstrittensten Systeme unserer Zeit: die globalen Börsenmärkte... weiter
plastic trade-off von Syl.Eckermann + Gerald Nestler ist eine permanente Installation (2006-2011) der Austellung:
WORKING_WORLD.NET Arbeiten und Leben in der Globalisierung, Museum Arbeitswelt Steyr, A
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2005 / 2006
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n o w h e r e — ein
welt raum spiel
n o w h
e r e is a Game Mod - eine Dekonstruction des first-person-shooters Unreal.
eine interaktive 3D Collage zur Gedankenwelt utopischer Architekturideen, beschrieben in der "Gläsernen Kette" - ein Briefwechsel
zw. Bruno Taut, Wenzel Hablik, Hermann Finsterlin u.a. ... weiter
2006
2005 |
media@terra,
International Art + Technology Festival, Athen / GR
3rd International Digital Art Festival, Changzhou
/ CN
11-art.com, Dashanzi Peking / CN
Architekturzentrum, Innsbruck / A
Heiligenkreuzerhöfe, Wien / A |
Sylvia Eckermann: Idee, Konzept, Artwork, Gerald Nestler: Konzept, Research, Oliver Irschitz: Produktion, Interfacedesign,
Christoph Cargnelli:
Komposition, im Auftrag von: thecrystalweb° |

2005
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MIRRAGE
a sight-specific interactive
feedback circuit, GameMod
Museumsquartier - Tonspur, Wien / A
mirrage ist ein virtueller Zerrspiegel der die Architektur des Raumes der Klangkunstreihe Tonspur vervielfältigt und verfremdet - das Durchschreiten dieser im virtuellen Raum gespiegelten Architektur löst Klänge aus, die in das Soundsystem von Peter Szely einfließen, Prozesse durchlaufen und im realen Raum mehrfach gespiegelt und modifiziert an die im Raum verteilten Lautsprecher weitergeleitet werden, und so eine Verknüpfung von virtuellen und realen Raum auf akusmatischer Ebene entsteht. Es handelt sich um eine Feedbackschaltung auf audiovisueller Ebene... weiter |

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RAUMATMEN wet f{r}iction
eine audio-visuelle Raumhaut, digital video 70'
In Zuge einer Ausstellung über Science Fiction - Kindermuseum ZOOM, Wiener Museumsquartier Wien, A
Die Innenhaut der Raumstation ist mit großflächigen Projektionen eingehüllt. Das Innere der Raumstation ist keine starre Oberfläche - nicht Hardware sondern Wetware - eine atmende, lebende Biomasse - eine flexible bewegliche Membran – ein Material der Zukunft vielleicht in einem außerirdischen Labor entdeckt. Der Ausstellungsraum wird somit in einen lebenden Organimus verwandelt... weiter
Die akusmatische und klangarchitektonische Installation und Struktur unterstützt den gewünschten Effekt des Raumatmens, in dem eine Klangaura, welche über die im Raum, an Decken und Wänden sowie auf dem Fußboden verteilte Lautsprechermatrix etabliert wird, den Raum atmen lässt. Dieser Eindruck wird durch die klangarchitektonische Intervention erweitert und vertieft. Die Klanginstallation bindet den Raum und macht lokal Klänge hörbar. Klangarchitektur: Peter Szely |

2004

1989 - 2003 fuchs-eckermann projects (Sylvia
Eckermann & Mathias Fuchs)
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fluID - arena of identities
GameLevel, ISEA2004 / KIASMA Helsinki / FI
In diesem Spiel geht es darum, seine Identität zu finden, sie zu verändern, sich eine Identität aus anderen Identitäten zusammenzusetzen oder die eigene oder fremde Identitäten zu dekonstruieren... weiter |
FUTURE DJ game level for DJs Manchester/GB collaboration with music is better
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FemCity
Multi-user Computerspiel über Karriere, Lifestyle, Träume und Wirklichkeiten
FemCity stellt eine Simulation komplexer sozioökonomischer Zusammenhänge dar, mit denen junge Frauen sich konfrontiert sehen, wenn sie ihre Zukunft zu planen beginnen. FemCity wurde in Kooperation mit Edeltraut Hanappi-Egger und Gerhard Hanappi entwickelt... weiter
Im Auftrag von: Frauenbüro Wien A
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2003
FluID - arena of identities GameLevel, Selfware.politics of identities, Graz2003 AT
2002
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EXPOSITUR - ein virtueller Wissensraum
ein GameMod als virtuelles Museum, KIASMA Helsinki / FI
Expositur - ein virtueller Wissensraum ist ein immaterielles Département diagonal, das Wissensgebiete verknüpft, das raumlos und zeitreisend rekonstruiert und dekonstruiert, und das ohne Museumspaläste bauen zu müssen, Wissenskathedralen, Flohmärkte der Erfahrung und Fundgruben der Erinnerung errichtet... weiter
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2001
EXPOSITUR - ein virtueller Wissensraum GameMod, Wien A (Unternehmen Capricorn, Christoph Steinbrener)
2000
LEVELBOSS ON HOLIDAY synchronisierte
Mpeg2-Clips, Bregenz A (kuratiert von Unit-f Wien)
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PLAN-it !
The Mindzone, Millennium Dome London GB 2000
eine interaktive mixed media Installation in der Mind Zone des Millennium Dome in London.
Die Mind Zone [Architectur: Ofice Zaha Hadid] entstand als von Künstlern bespielte synthetische Landschaft, in der Gesichtspunkte und Fragestellungen zu Bewußtsein, Geist, und Erkenntnis reflektiert werden sollten... weiter
In Zusammenarbeit mit Herbert Lachmayer, Art+Tek Institute Linz A. |
1999
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HOTEL SYNTHIFORNIA
Game
Level
Institut für Neue Kulturtechnologien, Public Netbase tO, SYNWORLD
27. bis 31. Mal 1999, Ovalhalle H, Museumsquartier Wien A |
1998
TRAVELOGUE webnight, Netzprojekt, Toronto/ CA
SOUNDCALENDAR Netzprojekt
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PATCHWORK - PATCHLIFE
audio-visuelle Installation
Work & Culture,
Landesmuseum Linz A
in Zusammenarbeit mitHerbert Lachmayer |
<vspace="4"> audio-visuelle Installation für einen Aufzug, O.K Center of Contemporary
Art Linz A
(Archiv X, kuratiert von Elke Krasny and Elisabeth Madlener)
1997
SELFCONTAINED phone terror project,
Public Netbase Wien A
REMOTE VIEWING Beitrag zu einem Netzprojekt, ars electronica, Linz A (kuratiert von Konrad Becker)
1996
JAPAN DIARY sounds and images of
a journey to Japan, Netzprojekt;
BAD ROOM audio-visuelle Installation,
Muu Media Base, Helsinki FI (kuratiert von Tuike und Simo Alitalo)
1995
ALIENS Netzprojekt, Diagonale,
Salzburg A (kuratiert von Konrad Becker)
JUMPING audio-visuelle Installation,
Sainsbury Centre for the Visual Arts, Norwich GB
(EAST selectors: Marian Goodman, Giuseppe Penone)
1994
MOON RIVER audio-visuelle Installation unter Wasser,
Titanik Gallery, Turku FI (ELSEWHERE, kuratiert von Tuike und Simo Alitalo)
LINK III para-realistic staircase - audio-visuelle Installation, Ateneum Museum of Art, Helsinki FI (ISEA 94)
1993
REWIND interaktive Installation,
Mediagalleria, Turku FI (SAFE, kuratiert von Tuike und Simo Alitalo)
LINK II para-realistic staircase - audio-visuelle Installation,
Kunsthalle Wien A
LINK I para-realistic staircase - audio-visuelle Installation,
Museum of Modern Arts Bolzano IT (SOUND, kuratiert von Marisa Vescovo)
1992
WIEN 1991 audio-visuelle Installation,
Centre of Arts Cairo ET
ENTRÉE/ SORTIE II audio-visuelle Installation, Instituto d. Bellas Artes Mexico City MEX
1991
ENTRÉE/ SORTIE I shared-authorship Komposition, Galerie Theuretzbacher, ORF Kunstradio,
Wien A
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Wien 1991
eine audio-visuelle Installation in einem eigens konstruierten Pavilion
Karlsplatz, Wienmuseum A |
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